Verfasst von: CTL AG
Homberg, den 3. Juli 2026

Produkteinführung CTL Parcel

Die Cargo Trans Logistik AG (CTL) erweitert ihr Leistungsportfolio um eine neue Sendungsgröße: Ab dem 3. August 2026 bietet das Stückgutnetzwerk mit CTL Parcel ein eigenes Paketprodukt im B2B- und B2C-Bereich an. Damit schließt die CTL die Lücke zwischen Stückgut und Kleinsendung, ohne dass Partner oder Verlader neue Schnittstellen, separate Label oder eigene Abrechnungswege benötigen. Über die Anbindung an die bestehende Netzwerkinfrastruktur und an ein etabliertes europäisches KEP-Netzwerk realisiert die CTL Paketsendungen bis 20 Kilogramm – auf Wunsch auch als Gefahrgut – bei einer Regellaufzeit von 48 Stunden.

„Stückgut ist und bleibt unser Kerngeschäft – aber unsere Partner berichten uns seit Jahren, dass ihre Kunden nach einer Paketlösung aus demselben Haus fragen. Mit CTL Parcel geben wir jetzt diese Antwort“, sagt Francesco De Lauso, CEO der CTL AG. Eine Netzwerkumfrage der CTL aus dem Jahr 2025 bestätigt den Bedarf: 72 Prozent der befragten Partner ohne eigenes Paketprodukt signalisierten Interesse an einer entsprechenden Lösung über das CTL-Netzwerk. Die Einführung ist damit eine direkte Antwort auf den Bedarf im Netzwerk und zugleich eine konsequente strategische Erweiterung im wachsenden B2B-Segment des deutschen KEP-Marktes.

Eine Sendungsgröße mehr – ohne operative Veränderung
CTL Parcel ist bewusst so konzipiert, dass Partner mit minimalem Aufwand vom neuen Produkt profitieren. Pakete werden über die ohnehin verkehrenden Nachtlinien zum Zentral-HUB nach Homberg gebracht und dort physisch und technisch für die Übernahme durch das KEP-Netzwerk vorbereitet. „Wir wollten ein Produkt schaffen, das ohne neue IT, ohne separate Schnittstelle und ohne zusätzliche Belastung der operativen Kernprozesse funktioniert. Genau das haben wir mit CTL Parcel umgesetzt“, erläutert De Lauso. Auch die Abrechnung läuft im regulären CTL-Clearing, was einen wesentlichen Unterschied zu klassischen Mehrfachvertragslösungen darstellt. Auch die Sendungsverfolgung erfolgt wie beim Stückgut vollständig im gewohnten CTL-System.

Schritt für Schritt weitergedacht
Nach dem Marktstart am 3. August 2026 ist für Ende September eine erste Produktbewertung mit den Netzwerkpartnern geplant. Im zweiten Quartal 2027 entscheidet die Tarif- und Produktkommission der CTL über mögliche Erweiterungen, etwa Abholung bei Zustellung, Uhrzeitoptionen, die Abwicklung über Regionalhubs oder die Anbindung weiterer Länder einschließlich Übersee. „Mit CTL Parcel betreten wir ein Segment, in dem das Wachstumspotenzial für unsere Partner und für die CTL gleichermaßen hoch ist. Wir gehen das Schritt für Schritt an – mit der nötigen Sorgfalt für die Qualität, die unsere Partner und Verlader von uns erwarten“, fasst De Lauso zusammen.

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